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Bis irgendwann tiefes Vertrauen entsteht…
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Angekommen - Mathias Freiheit
Klassenmaß für Kurvenhatz und Windschnitt - Der 3er BMW
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Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser,

„wer nach den Sternen greift, der muss durch die Wolken. "Mir scheint, nein, ich weiß es, dieser Spruch ist Lebensmaxime von Dr. Mathias von Hülsen. Ein hehres Ziel des Intendanten der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern. Doch ohne geht es nicht. Wie sonst könnten sich die Festspiele MV zur prägenden Marke unseres Bundeslandes entwickelt haben. In der von Hülsen’schen Wohnung am Schweriner Pfaffenteich plauderte ich mit ihm und seiner Ehefrau Dorothy – aber nicht nur über die Festspiele. Ein wunderbar bodenständiges Paar.


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Mercedes-Benz CLS 350 CGI

01.07.2008
Uwe Pahl, Kapitän des größten deutschen Forschungsschiffes Polarstern, im Rostocker Überseehafen mit dem neuen Mercedes-Benz CLS 350 CGI: „Es sind zwei Welten, ein Schiff und ein Auto, aber interessante Gemeinsamkeiten gibt es trotzdem.“

Folge deiner inneren Stimme, und je lauter sie ist, umso schneller! Dieser Satz eines Psychologen fiel uns ein, als wir auf dem Hof der Mercedes-Benz- Niederlassung in Rostock einen schwarzen Wagen der facegelifteten CLS-Klasse mit dem Stern sehen. Es handelt sich um dasModell 350 CGI.

Das Kraftpaket von 292 PS fällt auf. Sofort. Eigentlich steht ein Coupé mit dem gewohnten großen Bogen vor uns. Und doch wieder nicht. Denn die vier Türen in dem Viersitzer weisen ihn zugleich als Limousine aus. Den Mercedes-Benz CLS gibt es zwar seit drei Jahren, aber dieses Gesicht einer coupéhaften Limousine ist neu. Eine wirklich gelungene und feine Arbeit der Designer. Verkaufsleiter Axel Hoffmeyer und Verkaufsberater Falko Schröder schauen uns hinterher, als wir den Hof mit dem doppelgesichtigen CLS 350 CGI verlassen.

Zuerst rollen wir ganz entspannt und bequem, nicht vom kleinsten, negativen Laut abgelenkt, wie es sich für eine Mercedes-Limousine gehört, auf den Mittelpunkt Mecklenburg- Vorpommerns zu, in Richtung Güstrow. Allmählich wird uns bewusst, hier fährt ein außerordentlich sportliches Coupé mit. Das gestraffte Fahrwerk windet sich wie ein Aal im Wasser durch die engen Kurven der Alleen und schmalen Straßen zwischen den heimischen Seen.

Großzügig

Ein großzügiges Automobil, das Sicherheit und Leichtigkeit rüberbringt. Kein Wunder bei der PS-Zahl.

Sportlichkeit und Luxus treffen hier aufeinander und treten mit dem CLS den Beweis an, dass unter diesen Bedingungen Fahren noch mehr Spaß macht und vor allem immer sicherer wird. Bei Mercedes-Benz gehört es zur Normalität, dass Designer und Techniker Hand in Hand arbeiten, um ein Fahrzeug von hoher Ausstrahlung mit technischem Spitzenniveau zu entwickeln.

Zu den zahlreichen neuen Highlights des Fahrzeugs gehören beispielsweise die überarbeiteten Außenspiegel, die jetzt über integrierte, pfeilförmige LED-Seitenblinker verfügen, die in der Dunkelheit reizvolle Effekte erzielen.

Bei dieser Gelegenheit wurde die Fläche der Seitenspiegel um rund ein Drittel vergrößert, womit sich die aktive Sicherheit erhöht. Die Blinker am Heck präsentieren sich in der neuen Pfeiloptik. Auch die Brems- und Schlussleuchten sind mit schneller LED-Technik versehen. Selbst das Abblendlicht fügt sich auf neue Weise in die Lichtsinfonie des CLS ein.„Gutes Design beginnt im Kopf des Gestalters und endet im Herzen des Betrachters“, heißt es bei Mercedes. Wie wahr. Der stilvoll gestaltete Kühlergrill, Stoßfänger, Lichtkanten etc. unterstreichen das.

Elegant

So schön und elegant der Neue ist, er lässt auch an Alltagstauglichkeit absolut nichts vermissen. Dort, wo die Abrisskante am Heck der Eleganz des Autos ein Ende setzt, beginnt ein äußerst geräumiger Kofferraum, der den CLS als schnelle Reiselimousine auszeichnet. Der auf 250 km/h abgeregelte 3,5-Liter-Benziner, der von null auf 100 km/h in nur 6,7 Sekunden beschleunigt, verfügtüber einen Sechszylindermotor und ein 7G-Tronic-Automatikgetriebe.

Mit diesem Fahrzeug kann und darf man fast alles, nur nicht die Augen schließen, es sei denn, man befindet sich auf einem Parkplatz. Zeit, um das Interieur anzuschauen. Auffälligstes Merkmal der neuen CLS-Generation ist das neu gestaltete Dreispeichen-Lederlenkrad mit Multifunktionstasten, ein sportliches„Ruder“, das gut zu den weißen Rundelementen der Instrumententafel passt. Viel Liebe und Tradition sind hier offen zu sehen bzw. auch verborgen.

Stilvoll

Im neuen Infotainment-Center der CLS-Klasse treffen wir voller Erstaunen auf die jüngste Telematikgeneration. Man kann auf Anhieb natürlich nicht alles bedienen, aber man hat es erst einmal.

Den Technikern und Designern ist es gelungen, den Möglichkeiten für Musik, Navigation und Telefon eine ziemlich einfache, einleuchtende, stressfreie Menüführung für die verschiedenen Ebenen anzubieten. Will man aus allem, was zur Verfügung steht, den wirklichen Genuss herausholen, ist schon ein gewisser Ehrgeiz von nöten. Dann gelingt es.

Wollten wir uns die Probefahrt mit dem Mercedes-Benz CLS 350 CGI am Ende vielleicht verderben, müssten wir den ganzen serienmäßigen Luxus und die Sonderausstattungen mit ihren nicht immer leicht verständlichen technischen Raffinessen wie aus einem Füllhorn schütten. Nur zwei seien genannt: Der Abstandsregeltempomat Distronic, der in bestimmten Verkehrssituationen die richtige Tuchfühlung hält oder das Pre-Safe, das über Sensoren kritische Fahrsituationen erkennen und vorbeugende Maßnahmen zum Schutz der Insassen einleiten kann.

„Ein klasse Auto,mit demich sofort in den Urlaub fahren würde.“

Kapitän Uwe Pahl (60) fährt den Familien-Mercedes SLK nur im Urlaub, sonst steuert ihn seine Frau Helga. Jetzt fuhr der Seemann das facegeliftete Mercedesmodell CLS 350 für Rostock „delüx“. Sein Urteil: „Ein klasse Auto,mit dem ich sofort in den Urlaub fahren würde.“ Verständlich.

Uwe Pahl ist Stammkapitän auf Deutschlands größtem Forschungsschiff, der Polarstern. Ein gestandener Mann, der sich auf denMeeren der Welt auskennt. In diesem Jahr, am 4. Februar 2008, machte Uwe Pahl mit der Polarstern in Kapstadt fest. Gute drei Monate später, Anfang Mai, ging das Forschungsschiff zur Werftzeit nach Bremerhaven.

Am 12. Juni verließ Kapitän Pahl mit der Polarstern die Werft, um an die Ostküste Grönlands bzw. in die Nähe Spitzbergens zu fahren. Dort ging es u. a. darum, Tiefseeverankerungen zu untersuchen. Die Wissenschaftler betreiben zurzeit intensive Forschungen über den Wasseraustausch zwischen dem Nordpolarmeer und dem Atlantik. Dabei spielen das Oberflächen- und das Tiefseewasser eine wichtige Rolle. Die Messinstrumente liegen wie Perlen auf dem Meeresboden. Kapitän Pahl ist ein wichtiges Rad im Getriebe dieser Forschungsarbeit auf den Weltmeeren.

Als er Ende August 2008 wieder nach Hause kam, hatte er seit September 2007 rund 40 000 Seemeilen zurückgelegt. Das sind 78 080 Kilometer. Selbst für einen Mercedes CLS 350 wäre das eine stattliche Strecke. Hans Warnow