Antje Fretwurst-Colberg "Malen zu dürfen, ist ein Privileg"
In Hamburg geboren, auch als "Berliner Malerin" vereinnahmt, wohnt sie jetzt mit ihrem Mann Friedrich Wilhelm in Dändorf, quasi am Eingang zum Darß: Antje Fretwurst-Colberg. Im kommenden Jahr feiern die beiden Goldene Hochzeit.
Auf ihren Bildern, das trifft für beide zu, tummeln sich nachgerade Schiffe, Boote, Dalben, Möwen. Unverkennbar. Auch bei ihrer letzten Ausstellung jüngst in der Ahrenshooper Strandhalle konnte die 70-Jährige nicht davon lassen. Drei Jahre hatte Antje Fretwurst-Colberg an dieser Themenausstellung gemalt.
Obwohl die bildgerahmte Aufreihung von Farben, Formen und Motiven mit "Ein Jazzfest" getitelt war, ohne Schiffsplanken ging es zumeist auch diesmal nicht. Die Jazzer lehnen da an der Reling, die Instrumente haben kleinwelliges Hafenwasser zum Hintergrund. Das ist schön. Das ist schön anzusehen, das ist unverwechselbar. Und das ist gute, bodenständige Kunst.








